Porträt eines Tripeptids
GHK-Cu: klein, blau und erstaunlich vielseitig
Drei Aminosäuren, ein Kupferion und fünfzig Jahre Forschung – eine Einführung in eines der bekanntesten Peptide der Haut- und Bindegewebsforschung.
GHK-Cu ist ein Komplex aus dem Tripeptid Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin und einem zweiwertigen Kupferion. Der amerikanische Biochemiker Loren Pickart stieß 1973 bei der Untersuchung von menschlichem Blutplasma auf das kleine Peptid1. Später zeigte sich, dass seine Wirkung in Zellkulturen eng mit Kupfer verknüpft ist2. Seither ist GHK-Cu Gegenstand zahlreicher Studien – in Zellkulturen, Tiermodellen und in der kosmetischen Forschung.
Wer das Peptid zum ersten Mal sieht, ist meist überrascht: Das Pulver ist kräftig blau. Die Farbe stammt vom Kupfer(II), das von Stickstoffatomen des Peptids umschlossen wird. Ohne Kupfer ist GHK ein farbloses, weißes Pulver.
Was diese Website bietet
Wir erklären, was GHK-Cu genau ist, wie der Kupferkomplex chemisch funktioniert und in welchen Forschungsfeldern das Peptid untersucht wird. Praktisches zur Lagerung im Labor und Antworten auf häufige Fragen ergänzen das Angebot.
Ein Molekül mit nur drei Bausteinen, das trotzdem Zellbiologen, Chemiker und Kosmetikforscher beschäftigt.
Ein Wort zur Einordnung
Viele Befunde stammen aus Zellkulturen und Tiermodellen. Große klinische Studien gibt es kaum. Wenn Sie in Werbetexten von spektakulären Effekten lesen, lohnt sich ein Blick in die Originalarbeiten. Wir verlinken die wichtigsten am Ende jeder Seite.